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| Buchener
Fasenacht |
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Hinne Houch
so schallt der tausendfache Ruf der Narren in der Narrenhochburg Buchen.
Wer schon einmal
die Buchener Fasenacht mitmachen durfte, staunt über die große Zahl der
Huddelbätze in ihren bunten Kostümen, und er kommt zum
Ergebnis, dass da eigentlich fast jeder Buchener ein Kostüm besitzen muss;
so ist es fast auch!
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Huddelbätze
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Das Kostüm eines erwachsenen
Huddelbätz besteht aus ca. 2.000 bis 2.500 kleinen Stofffleckchen (den
Huddeln). Neben Jacke und Hose, gehört noch ein Spitzhut, ein
weißer Kragen und die Birkenreisigrute dazu.
Letztere dient natürlich
nicht zum Kehren, sondern das Bestreichen mit der Birkenreisigrute ist
ein alter germanischer Fruchtbartkeits- und Abwehrzauber. Dem selben Zweck
dienen auch die kleinen Glöckchen, die am Huddelbätzkostüm angenäht sind.
Der Huddelbätz selbst ist ja eine positive, gutgelaunte Figur. Dies kommt
auch im Text des Buchener Narrenmarsches
zur Geltung, der da lautet:
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Erbsenstrohbär |
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Kerl wach uff!
Vergeß da Nout, da Plooch,
korz is' Lebe, darum: Hinne Houch!
La la la hoi! ...
oder auf hochdeutsch:
Kerl wach auf!
Vergiß deine Not und deine Mühe,
kurz ist das Leben, darum Hinten Hoch!
Warum das Leben kurz
ist? - ja, für den Huddelbätz, dauert es halt nur vom Schmutzigen
Donnerstag bis zum Fasenachtsdienstag. Und Hinten
Hoch!? - das ergibt sich aus dem nächsten Kapitel Der
Buchener Blecker.
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Krachkapelle |
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